Interessante Dokumente des Juristen Heinrich Knost aus Osnabrück, ein Bruder des bedeutenden Verwaltungsjuristen Friedrich August Knost (1899-1982). --- 1.) Eigenhändig ausgefüllter "Fragebogen zur Durchführung des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933." --- Mit Auflistung seiner Vorfahren (beide Eltern und alle vier Großeltern). --- Sehr interessant auch in Bezug auf seinen Bruder Friedrich August Knost, da dies ja auch seine Vorfahren waren (Namen neben Knost: Bückrath, Schnatmeier und Meyer). --- Umfang: 4 Seiten (29,8 x 21 cm). --- 2.) Schreiben (32,8 x 20,8 cm) der Regierung in Osnabrück (Abteilung für Kirchen- und Schulwesen) vom 3. Dezember 1922: Heinrich Knost wird bis zu den Weihnachtsferien (also ca. zwei Wochen) als Vertretungslehrer in Börstel eingesetzt. --- 3.) Bescheinigung (16,5 x 20,8 cm) des Oberlandesgerichtspräsidenten in Celle vom 8. August 1928, dass Heinrich Knost zum Referendar ernannt wird. Signiert in Vertretung "Redepenning." --- Über Heinrich Knost: Heinrich Karl Knost wurde am 31. Januar 1901 in Osnabrück als Sohn des Buchbindemeisters und Kaufmanns Friedrich Heinrich Knost (* 3. März 1866 in Melle), Inhaber einer Buchhandlung in Osnabrück, und der Marie Henriette Luise, geb. Bucksath (* 11. November 1872 in Dissen) geboren. Er war ein Bruder des Verwaltungsjuristen Friedrich August Knost (1899-1982); ein anderer Bruder war Gerhard Wilhelm Knost (* 16. März 1903) [Quelle: Die Wappen bürgerlicher Geschlechter Deutschlands und der Schweiz, Teil 4, Bauer und Raspe 1974, S. 34]. Heinrich Knost studierte ab 1923 Jura in Münster und wurde 1928 Referendar und 1933 Gerichtsassessor im Bezirk des Oberlandesgerichts Celle. --- Zustand: Dokumente seitlich gelocht, Papier gebräunt und etwas fleckig, teils mit Knicken; der Brief von 1922 mit größeren Randschäden und Einrissen (rückseitig teils mit Tesafilm hinterlegt).
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